Nachts im Viertel….

musikalische Geschichten für späte Stunden mit Stephan Schrader und Johannes Henn.
Nur Cello und Stimme und nur eine halbe Stunde.

Nachts im Viertel... ...heißt eine kleine literarisch-musikalische Reihe mit Stephan Schrader, Cellist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Vorleser Johannes Henn. Die beiden wollten ausprobieren, wie das zusammen klingt: nur Cello und nur Sprache. Und es klingt gut, besonders um 23 Uhr am späten Abend. Zu dieser Zeit nämlich treten Schrader und Henn ab Dezember einmal im Monat eine halbe Stunde lang im Foyer der Schauburg auf, und man kann ihnen bei einem Glas Wein zuhören, sich entspannen, sich aufregen oder sich wundern, und den Abend ausklingen lassen (oder beginnen).
Was es gibt, wird nicht verraten, nur das eine sei gesagt: es geht um kurze Texte, die zur Uhrzeit passen, zusammen mit Musik, die zwar ebenfalls das Tageslicht nicht scheut, aber sich gegen Mitternacht einfach besser entfaltet: Sandmännchen für Große eben..
Johannes Henn setzt mit dieser kleinen Reihe seine Tradition von Programmen, in denen Text und Musik in wechselseitigem, befruchtenden Zusammenhang stehen, fort.
Auch Stephan Schrader hat viel und intensiv spartenübergreifend mit Schauspielern und Tänzern, aber auch Maskenbildnern und Clowns gearbeitet.
In den Programmen mit Johannes Henn spielt er seine eigene Musik: Mit Cello und Effektgeräten "loopt" er sich durch die Texte, und es entstehen Klänge und Rhythmen, die sich mal üppig-vielstimmig, mal traumhaft dezent um sie ranken.